02.11.15

GEDANKEN 
IM MORGENREGEN


Die Menschen sind wohl soeben
Aus dem Schlaf und dem Bett gekrochen
Und rennen jetzt durch dichten Regen
Und spüren so große Regentropfen.

Viele sind wohl grad erst aufgewacht
Und werden bei jedem Schritt immer müder!
Doch sie rennen durch die stille Stadt
Und stets an dunklen Häuserreih’n vorüber.

Ihr Weg und ihr Tag sind noch sehr lang
Und dieser Regen möcht kein Ende kennen!
Sie müssen schon an ihres Tages Anfang
Solche weiten Strecken laufen und rennen!

All diese Menschen sind wohl soeben
Aus dem Schlaf und dem Bett erst gekrochen!
Nun rennen sie, um sich nicht zu verspäten,
Und vor ihnen liegen lange Tage und Wochen.


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