Martins Lyrik
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19.04.20
ALLTAGS-
UNRUHE
Im Zimmer
drehe ich mich
am hellen Tage
einfallsbesoffen
im Kreis
und im Bett
wälze ich mich
in dunkler Nacht
ideenbetrunken
hin
und her.
12.04.20
ALLTAGS-
LEID
So schnell,
wie der Schlag
eines Hektikers Herz,
schlägt
ein Schicksalsschlag
nach dem Anderen
zu!
So schnell,
wie Du und Ich
nicht gucken können,
erblinden
der müden Schmerzen
müde Augen!
04.03.19
HETZEREI
So wie ein Alptraum
ohne Ende
den Andren jagt,
jagt ein Wort
oder ein Gedanke
einen andren Gedanken
oder ein andres Wort
bis zum Anfang
eines Endes.
08.02.19
DIALOG I
Was -
oh, was
soll ich tun?
Tu' dies
und tu' das!
Aber -
oh, aber
es ändert
n
ichts!
Es wär',
als hätt' ich
gar nichts
getan!
Entweder
bin ich
rastlos
oder bild' mir
die Unrast
nur ein!
18.12.18
ZUGZWANG
Als würden
die Antworten
verderben,
stellen wir Tag
für Tag
Fragen
über Fragen
und als könnten wir
auf einmal
verblöden,
denken wir Tag
für Tag
über alles
und nichts nach.
15.10.18
ERWACHEN IV
Wenn ich mich Tag
für Tag am Abend
in aller Ruhe
zur Ruhe begebe
erwachen
im Inneren Blitz
und Donner
und wenn ich Tag
für Tag am Morgen
innerlich
zur Ruhe komme
erwachen
der Gedanken
wilde Stürme
31.03.18
VERLUST IV
Immerzu
geht der Schmerz
unsrer Welt
von dem Hier
zu dem Jetzt
und dem Jetzt
zu dem Hier
und verliert
für den Ort
und die Zeit
immerzu
das Gefühl
11.10.17
OHNMACHT II
FASSUNG II
Während wir Tag
und
Nacht und Nacht
und
Tag vom Hier
und
Jetzt sprechen
und
jede Antwort
eine neue Last
und Maske trägt
bleiben die Fragen
wo und warum
wir Beide sind
alte Rätsel
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